Das Ruhrgebiet ist weltweit vor allem für seine Industrie bekannt, heutzutage sind jedoch andere Wirtschaftszweige im Ruhrgebiet auf dem Vormarsch. Das hängt mit Sicherheit auch mit der Schließung vieler Industrieanlagen zusammen, welche mittlerweile allerdings sehr kreativ genutzt und somit wiederbelebt werden.

Das Ruhrgebiet ist seit jeher geprägt von Industrie!

Vor allem der Abbau von Braunkohle und die Herstellung von Stahl haben die Region entlang der Ruhr geprägt. Teilweise sind die architektonischen Zeitzeugen auch heute noch weithin sichtbar. Die Zeit der rauchenden und somit umweltverschmutzenden Schornsteine wird jedoch immer mehr zur Vergangenheit, im Dezember 2018 schließt auch die letzte Zeche im Ruhrgebiet ihre Tore. Damit geht eine Ära zu Ende, welche nicht nur die Region maßgeblich prägt, sondern auch die Menschen, die dort leben. Das Ruhrgebiet ist weit über seine Grenzen hinaus für seine direkten und ehrlichen Menschen bekannt.

Heute boomen die Dienstleistungen im Ruhrgebiet!

Das Ende des Kohleabbaus hat im Ruhrgebiet natürlich deutliche Folgen. Vor allem die Zunahme der Arbeitslosigkeit in einigen Städten der Region ist ein Beleg dafür. Diese Lücke muss natürlich geschlossen werden und das gelingt auch weitestgehend. Jedoch muss für den endgültigen Strukturwechsel im Ruhrgebiet auch ein Umdenken in den Köpfen der Menschen stattfinden schließlich sind sie es seit Generationen gewohnt im Bergbau oder in der Stahlindustrie zu arbeiten. Mittlerweile hat sich glücklicherweise eine neue Art der Beschäftigung etabliert, der Dienstleistungssektor. Mehr als 70 Prozent der Firmen bieten heutzutage im Ruhrgebiet eine Dienstleistung an, anstatt etwas zu produzieren.

Die alten Industrieanlagen erfinden sich neu!

Die alten Zechen, Stahlwerke und sonstige Industrieanlagen sind ein interessantes urbanes Erbe aus der industriellen Geschichte des Ruhrgebiets. Diese, oft unter Denkmalschutz stehenden, Gebäude werden heute nicht nur als Museum genutzt—nein es haben sich auch oft junge Unternehmen in den großzügigen Räumen und Hallen angesiedelt. Auch Bars und Diskotheken sind in den Industrieanlagen des heutigen Ruhrgebiets keine Seltenheit. Auf diese Weise erhalten die Städte ein ganz neues, modernes Gesicht. Darüber hinaus ziehen diese Orte auch jedes Jahr sehr viele Touristen an, was den Strukturwandel im Ruhrgebiet natürlich zusätzlich beflügelt. Die Zeche Zollverein in der Kulturhauptstadt Essen beispielsweise lockt, nach dem Kölner Dom, die meisten Besucher nach Nordrhein-Westfalen. Doch nicht nur die alten Industrieanlagen werden anderweitig genutzt, das Gleiche gilt für die brachliegenden Natursünden dieser Zeit, diese werden häufig zu schönen Parks umgestaltet. Die Metamorphose des Ruhrgebiets ist damit fast vollendet. Ein Besuch im Pott, wie das Ruhrgebiet auch genannt wird, lässt sich natürlich auch wunderbar mit einem guten Essen im Restaurant abrunden. Nicht weit entfernt vom Ruhrgebiet, in Wuppertal, ist zum Beispiel unser Wohlfühl-Restaurant kriegsfuss zu finden. Bei uns können unsere Gäste die eine wunderbare Atmosphäre, direkt am Waldrand, genießen.

Das umstrukturierte Fazit:

Geprägt sind das Ruhrgebiet, sowie dessen Bewohner definitiv von der Stahlindustrie und von dem Abbau von Kohle. Da nach und nach alle Industrieanlagen geschlossen werden(Dezember 2018 die letzte), befindet sich das Ruhrgebiet im letzten Stadium einer Verwandlung. Die Veränderung beginnt als Region mit sehr hoher Luftverschmutzung und endet mit dem Entdecken neuer Möglichkeiten. Der hohe Anteil an Dienstleistern und die touristische Wirkung der umstrukturierten Flächen, sind ein deutlicher Wegweiser für die eingeschlagene Richtung. Ein Besuch im Ruhrgebiet lässt natürlich auch mit einem Essen beenden, zum Beispiel bei uns im Wohlfühl-Restaurant kriegsfuss.