Die Region zwischen der Ruhr und der Lippe bietet Radfahrern eine einmalige Kulisse für Radtouren. Diese Touren sind natürlich von unterschiedlicher Länge. Bald ist sogar eine Tour durch das gesamte Ruhrgebiet mit dem geliebten Fahrrad auf nur einem einzigen Radweg möglich.

Viele schöne Strecken:

Das Ruhrgebiet wird im ersten Moment sicher nicht mit Radfahren in Verbindung gebracht, dennoch befinden sich dort einige der schönsten Radwege Nordrhein-Westfalens. Ein gutes Beispiel findet sich in Oberhausen, dort führt der insgesamt 37 km lange Emscher Park-Radweg durch die Parks der Stadt, sowie durch ruhige Wohnviertel. Auch der Ruhrtal-Radweg entlang der Ruhr von Winterberg bis Duisburg ist bei Einheimischen und Touristen sehr beliebt für eine Radtour im Ruhrgebiet. Die verschiedenen Strecken für Radtouren im Ruhrgebiet sind unterschiedlich schwer. Teils führen sie ausschließlich über Radwege und, teils auch über öffentliche Straßen. Insgesamt verfügt das Ruhrgebiet über eine gute Infrastruktur, mit mehreren hundert Kilometern Radwegen.

Radtouren im Ruhrgebiet bieten außergewöhnliche Eindrücke!

Neben den zahlreichen Industriedenkmälern entlang der Radwege bietet eine Radtour im Ruhrgebiet den Fahrern und Fahrerinnen auch eine einmalige Mischung zwischen Natur und Stadt. Viele der ehemaligen Industrieanlagen sind bereits renaturiert, andere befinden sich gerade in der Metamorphose. Gepaart mit Kulturlandschaften und den Auen der Ruhr, bilden sie die wunderbare Kulisse des heutigen Ruhrgebiets. Auf einer Radtour im Ruhrgebiet gibt es also eine Menge zu entdecken, oft lohnt sich gar eine kurze Rast, um die imposanten Sehenswürdigkeiten der Region zu bestaunen.

Die Verbindung des gesamten Ruhrgebiets dank Radschnellweg:

Erste Teilabschnitte sind bereits fertig, weitere in Planung. Die Rede ist von dem Radschnellweg RS1Ruhr, welcher auf einer Länge von 101 Kilometern insgesamt 10 Städte miteinander verbinden soll. Zwischen Mülheim an der Ruhr und Essen besteht diese Verbindung schon. Sobald der Radweg vollendet ist, wird er zwischen den Städten Hamm und Duisburg verlaufen. Geplant sind nicht nur 4 Meter breite Radwege mit Fahrbahnmarkierungen, sondern auch Servicestationen für E-Bikes und eine Beleuchtung durch Laternen entlang der gesamten Strecke. Der geplante Radschnellweg wird der längste seiner Art in Europa sein und die Metropolregion Ruhr noch weiter zusammenwachsen lassen. Außerdem soll er die schnellste Verbindung darstellen, da, im Gegensatz zum Autofahren, Staus, wie zum Beispiel auf der A 40 gar nicht erst entstehen. Darüber hinaus ist die Nutzung des Radschnellwegs im Ruhrgebiet natürlich auch eine gute Tat für die Umwelt.

Das Fazit lautet:

Das Ruhrgebiet wird im ersten Moment meist nicht mit Radfahren assoziiert, obwohl sich dort einige der schönsten Radwege in Nordrhein-Westfalen befinden. Zu den beliebtesten Radwegen der Region zählen zum Beispiel der Emscher Park- Radweg bei Oberhausen und der Ruhrtal-Radweg. Insgesamt stehen den Radfahrern im Ruhrgebiet mehrere hundert Kilometer Strecke zur Verfügung für eine Radtour. Entlang dieser Strecken gibt es im Ruhrpott viel zu entdecken. Das Panorama wird durch alte Industrieanlagen genauso gebildet, wie durch eine wunderschöne Natur. Bald ist es auch möglich das gesamte Ruhrgebiet auf dem längsten Radschnellweg Europas zu durchqueren. Die geplante Strecke reicht von Hamm bis nach Duisburg, einige Teilabschnitte der Strecke sind sogar schon fertig.